Heute bekam ich ganz überraschend von unserem Geschäftsführer, Fragen zum Thema Bildersuche in Google gestellt. Einfach so und ohne jeden Bezug. Das macht er sonst nie, es hat immer einen  Hintergrund wenn er was wissen will. Vielleicht kommt da noch was oder es war  ein Test oder so etwas in der Art. Ich dachte mir die Antwort könnte auch meine Leser hier interessieren, daher dieser Eintrag.

Und so optimiert man Bilder für Google:

Ein  wichtiger Faktor ist der Dateiname. Oft wird  eine Reihe von Zahlen benutzt wie zum Beispiel:
www.meinewebseite/images/Ds893474647.jpg

Besser ist, wenn die Datei und der Pfad einen beschreibenden Namen hat, zum Beispiel:
www.meinewebseite.de/mephisto/mephisto-schueler.jpg

Mann muss man dem Bild alternativen Text hinterlegen. Das ist Text der angezeigt wird, wenn das Bild im Browser nicht geladen werden kann, bzw.  ist der Text der von Screenreadern gelesen wird (Stichwort: Barrierefreiheit). In WordPress ganz einfach: Datei hochladen und vor dem Einfügen das Feld „alternativer Text ausfüllen“, noch besser ist es wenn Sie hier auch gleich eine kleine Beschreibung, Titel und „Caption“ (Bildunterschrift) mit eingeben.

Des Weiteren beurteilt Google auch das Umfeld des Bildes um eine Relevanz zu erkennen. Das heißt normale On-page Faktoren wie Titel und Überschriften und natürlich der Text in der Nähe des Bildes.

Wenn alle Bilder auf einer Seite sind, kann Google dem einzelnen Bild keine eindeutige Relevanz zuordnen. Besser: Sie machen eine Gallery mit kleinen Bildern (sogenannte thumbs) welche zu einer neuen Seite verlinken auf welcher das Bild groß angezeigt wird. Diese Unterseite optimieren Sie dann für den gewünschten Suchbegriff. Im HTML Code sieht die Unterseite dann etwa so aus:


<title>… Suchbegriff…</title>

<h1>… Suchbegriff…</h1>
<p>
<img title=”… Suchbegriff…”
src=”…/suchbegriff.jpg”
alt=”… Suchbegriff…”
title=”… Suchbegriff… – Copyright xyz”
width=”xxx” height=”xxx” />
<br />
Bild: <strong>… Suchbegriff…</strong>
</p>
<p>Text bla bla bla Suchbegriff. Bla bla bla keywords
bla bla bla… Suchbegriff… bla</p>

Achten Sie darauf, dass das Bild eine Mindestkantenlänge von 320 Pixel hat. Größere Bilder ranken etwas besser, wenn alle anderen Faktoren gleich sind. Dennoch sollten die Bilder komprimiert sein und schnell laden denn:

time is ranking!

Auf der Unterseite sollten keine anderen Bilder sein. Dennoch können und sollten Sie von dieser Unterseite zu den anderen Bild-Unterseiten verlinken und im Linktext den Suchbegriff benutzen.

Erstellen Sie eine Unterseite mit einer Sitemap,  auf welcher sie mit Textlinks zu allen diesen Unterseiten verlinken, verwenden Sie auch hier im Linktext den Suchbegriff. Sie können auch die URL’s zu den Bildern in der sogenannten XML Google Sitemap mit angeben. Dadurch erkennt Google zumindest, dass die Bilder ein wichtiger Teil der Inhalte sind und nicht nur “Schmuckgraphiken” .

Nun kommt das schwierigste aber unvermeidbare, da dies der Nummer 1 Faktor ist um bei Google zu ranken: Suchen Sie nach anderen Webseiten und bewegen den Eigentümer zu Ihrer Bild-Unterseite zu verlinken. Je umkämpfter der Suchbegriff ist desto mehr und vor allem desto hochwertigere Links brauchen Sie.Generell sollten Sie Suchbegriffe wählen die weniger Wettbewerb haben. Als Suchbegriff  “Mephisto” ist wohl etwas unwahrscheinlich dass die Seite da mit den vielen anderen mitzuhält, dann lieber “Oelbild Mephisto Schüler”.

Wie immer daran denken:

Nie zu viel des Guten tun, keyword stuffing ist Webspam und Bilder klauen tut man nicht!

Bilder optimieren für Google!
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